Die Geschichte des MV Üttfeld



Der Start

Im Frühjahr 1958 tut sich etwas im Eifelort Üttfeld. Drei Männer, Hans Hontheim, Peter Kessler und Nikomedes Glomski wollen einen Musikverein gründen. Da es in anderen Gemeinden damals schon länger Musikvereine gibt, wird eifrig nach musikinteressierten Üttfeldern gesucht. Aus der anfänglichen „Schnappsidee“ beim Skat wird im August 1958 ernst: der Musikverein Üttfeld wird gegründet.

Eine der wichtigsten Fragen neben der Finanzierung von Instrumenten ist die Besetzung der Dirigentenstelle: Die Tatsache, dass sich mit Hans Hontheim ein Üttfelder als Dirigent zur Verfügung stellt, wird dem Verein in den nächsten Jahren zu Gute kommen. Bei der ersten Generalversammlung am 17.10.1958 im Gasthaus Windhausen (heute „Bei Hubert“) wird der erste Vereinsvorstand gewählt.

Zum ersten Vorstand gehören:Peter Kessler als Präsident, Nikomedes Glomski als Vorsitzender, Rudi Hermes als Kassenwart, Johann Meyers als Schriftführer

Die nötigen Instrumente werden beim Musikhaus Breuer in Gerolstein bestellt und kosten 6.000,00 DM. Einige Spieler bezahlen ihr Instrument selbst, andere Spenden 100,00 DM je nach eigener Finanzlage. Zusätzlich zahlt jedes aktive Mitglied monatlich einen Beitrag von 1,00 DM. Außerdem gibt die Gemeinde einen beachtlichen Startzuschuss von 3.000,00 DM.

Die ersten Proben finden in Niederüttfeld im Gasthaus Schweyen statt, werden aber im Winter 1958 nach Oberüttfeld in die Schule verlegt. Schon zum Altentag 1958/59 der Pfarrei kann der Musikverein Üttfeld den Senioren der Pfarrei aufspielen. Weitere Auftritte in der Gemeinde folgen.

Im Sommer 1959 kommt es zum ersten Auftritt des Vereins außerhalb der Gemeinde: Der Musikverein Lützkampen hat zum Sommerfest eingeladen.

Fahnenweihe

Zum fünfjährigen Bestehen des Musikvereins kann bereits eine eigene Fahne angeschafft und die Fahnenweihe gefeiert werden. Siehe auch Sonderseite zur Vereinsfahne. mMit einer ersten Uniform, die aus schwarzer Hose, einem weißen Hemd sowie neu angeschafften Schirmmützen und einheitlichen Krawatten bestand, präsentierte sich der Musikverein anlässlich der Fahnenweihe am 11. August 1963.

Feuerwehrkapelle Binscheid

Aber nicht nur in Üttfeld tut sich was im Jahre 1958, auch im Nachbarort Binscheid wird man in Sachen Musikappelle aktiv. Auf die Initiative des Wehrführers Fritz Willmes hin fasst man im Herbst 1958 den Beschluss innerhalb der Feuerwehr Binscheid eine Musikkapelle zu gründen. Unter großen finanziellen Opfern der Feuerwehrleute können für 12 Musiker Instrumente beschafft werden. Geleitet wird die Kapelle zunächst von Bernhard Willmes mit Unterstützung des Arzfelder Dirigenten Peter Déchange.

1961 kann die Feuerwehrkapelle ihre Fahnenweihe und ein Gründungsfest mit bereits 25 aktiven Mitgliedern aus Binscheid, Hickeshausen und Halenbach feiern.

Das Gründungsfest und die Fahnenweihe werden mit einem großen Festzug durch den fahnengeschmückten Ort und mit 13 Brudervereinen gefeiert. Aus der Festpredigt von Pfarrer Lauer: „Der auf der einen Seite der Fahne zu lesende Wahlspruch –Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr- bezeugt die Gesinnung zu persönlicher Hilfsbereitschaft. Das Gnadenbild von der Immerwährenden Hilfe auf der Vorderseite mäge die Unterstützung und den Sgen der himmlichen Herrin zusichern.“ Taufpaten sind Matthias Lafleur und Margaretha Thommes.

1970 schließt sich die Feuerwehrkapelle aus Binscheid dem Musikverein Üttfeld an. In der Niederschrift zur letzten Jahreshauptversammlung der Feuerwehrkapelle vom 22. November 1970 heißt es: „Die Mitglieder und Instrumente gehen an den Musikverein Üttfeld über. Ein Teil des Barvermögens erhält der Musikverein Üttfeld zur Anschaffung von Noten und Uniformen. Die Fahne verbleibt der Feuerwehr Binscheid.“

Der Musikverein Üttfeld in den 70er Jahren

In den Jahren 1970 / 71 werden zu den bereits vorhandenen Mützen und Krawatten 35 `Marine Jacketts weiß´ bei dem Bekleidungshaus Bauschen in Jünkerath gekauft. Außerdem 25 neue Musikermützen ´weiß mit Goldausführung´und sechs Musikerschiffchen in der gleichen Ausführung. Mit 31 neuen Krawatten wurde die Uniform vervollständigt.

Am 7. und 8. August 1971 feiert man in Üttfeld dann ein Internationales Musiktreffen, zu dem auch erstmals der Musikverein aus Neuburg eingeladen ist. Ein ganzer Bus voller Pfälzer wird für zwei Tage bei den Gastfamilien in Üttfeld aufgenommen und es werden freundschaftliche Bande geknüpft. In und um Üttfeld herum spricht man noch Monate danach von dem Auftritt der Pfälzer. Weder die Qualität noch die Art der Musik, die geboten wurde, war in der Eifel üblich, so dass viele einem weiteren Wiedersehen entgegenfiebern.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung und des Familienabends 1972 kandiert Präsident Peter Kessler aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr und wird zum Ehrenpräsidenten des Vereines ernannt Im gleichen Jahr ist erstmals eine Fahrt nach Neuburg geplant, um die Freundschaft zu den Pfälzern weiter zu vertiefen.

Am 2. und 3. August 1975 veranstaltet der Musikverein im großen Festzelt auf dem Bahnhofsgelände in Üttfeld wieder ein Internationales Musiktreffen mit Vereinen aus Belgien, Luxemburg und Deutschland.

Zu dem nächsten großen Musikfest anlässlich des 20jährigen Vereinsjubiläums am 19. und 20. August 1978 treten 19 Gastvereine in Üttfeld im Festzelt auf dem Bahnhofsgelände auf. Unter anderem sind auch die „Loeketaler Musikanten“, eine Tanz- und Showband aus Hegelsom/Holland in Üttfeld zu Gast. Nach einem Kommersabend am Samstagabend mit vier befreundeten Vereinen, spielten die Holländer zum Tanz auf. Nach einem Festgottesdienst im Zelt ging es mit Frühschoppen und dem Ehrenspielen der Gastvereine weiter.

Zum 20jährigen Jubiläum wurde 1978 eine Festzeitschrift aufgelegt, sowie eine neue Uniform angeschafft: eine rote Weste mit Wappen und schwarzer Schleife für den Hemdkragen.

Am 21. April 1979 wird eine neue Vereinssatzung beschlossen, welche bis zum Jahr 2007 Bestand haben soll.

Die 80er Jahre

Als 1980 die Jugendkapelle nach zweijähriger Ausbildung durch Werner Lafleur in die Seniorenkapelle integriert werden soll, ist der Musikverein Üttfeld erstmals in der glücklichen Lage, über zwei Dirigenten verfügen zu können.

Aus dieser ersten Jugendkapelle kann der Verein um 25 und Musikerinnen und Musiker aufgestockt werden.

Hans Hontheim, der inzwischen den Musikverein 23 Jahre dirigiert hat, gibt in hervorragender Manier den Dirigentenstab an den jüngeren Werner Lafleur ab, und setzt sich als Bassist mit in die Reihen.

Zum 25jährigen Bestehen erhält der Verein beim Jubiläumsfest vom 12. bis 14. August 1983 die Bundesfördernadel in Silber.

1984 sind drei herausragende Auftritte des Vereins zu nennen: Am 1.9. gastiert man als Repräsentant der Eifel im Rahmen der Südeifeltage im Künstlerbahnhof Köln-Deutz und nur eine Woche später startet der Verein zum Jahresausflug in Richtung Hegelsom nach Holland. Nach Besichtigungen am Nachmittag und einem Konzert am Samstagabend, gestaltet der Verein am Sonntagmorgen nach einer langen und zum Teil schlaflosen Nacht den Gottesdienst, wofür es lang anhaltenden Applaus gibt.

1985 erfolgt ein Wechsel in der Vereinsführung: Niko Glomski und Toni Franzen kandidieren nach 27jähriger Tätigkeit aus Altersgründen nicht mehr für ihr Amt. Als neuer Vorsitzender wird Josef Wagner von der Generalversammlung am 2. März 1985 gewählt. Für den freien Posten des stellvertretenden Vorsitzenden wird Hans Hontheim gewählt. Josef Wagner würdigt die Verdienste beider Gründer: Niko Glomski wird zum Ehrenpräsidenten und Toni Franzen zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das Jahr 1986 sollte eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des Musikvereins werden: So fährt der Verein im Mai 1986 für 10 Tage nach Calella/Spanien. Bei Auftritten an den Strandpromenaden in Calella und Lloret de Mar, vor der Wallfahrtskirche in Montserrat und im Spanischen Dorf in Barcelona findet sich eine große Anzahl von Zuhörern ein. Diese Woche voller Sonne und Musik wird wohl allen, die dabei waren, immer in Erinnerung bleiben.

Am 30. August desselben Jahres geht es wieder auf große Fahrt zum Stadtfest nach Hamburg-Bergedorf.

Im Gasthaus Banz in Binscheid steht im Jahr 1987 ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben der Üttfelder an. Am 30. März wird die Rundfunksendung „Wir bei euch“ mit dem Musikverein Üttfeld dort aufgezeichnet.

Das Jubiläumsjahr 1988 beginnt für den Musikverein Üttfeld mit einem großen Konzertabend am 2. Januar im Saal Schweyen. Eine Wochenspäter werden beim Familienabend langjährige Mitglieder des Vereins geehrt. Der Vereinsvorsitze Josef Wagner ernennt den Vereinsgründer und langjährigen Dirigenten Hans Hontheim zum Ehrendirigenten.

Den 30sten Geburtstag feiert man in Üttfeld ganz groß im Festzelt am Bahnhof: Beim Kommersabend am Samstag, 20. August 1988 sind auch die „Original Pfälzer Blasmusikanten“ aus Neuburg/Pfalz wieder mit dabei. Nach dem Festgottesdienst am Sonntag im Zelt spielen 14 Musikvereine aus der Nachbarschaft zum Geburtstagsständchen auf und so manch einer hat beim Feiern glatt vergessen, sein Instrument mit nach Hause zu nehmen.

1989 steht der Musikverein Üttfeld vor einer seiner größten Herausforderungen: In den Studios der GAM in Waimes/Belgien wird Anfang des Jahres in Tag- und Nachtarbeit die erste Schallplatte der „Üttfelder Musikanten“ mit dem Titel „Grüße aus der Eifel“ aufgenommen, ein für alle Musiker wohl nachhaltiges Erlebnis. Die Schallplatte entsteht aus Anlass des 30jährigen Bestehens des Vereins. Die Titel der Schallplatte werden am 26. März 1989 beim ersten Osterkonzert mit großem Erfolg vorgestellt.

Diese erste Langspielplatte enthält 16 Musiktitel von ´Bergfreunde` von Walter Scholz bis hin zu ´Riders in the Sky` von Stan Jones.

Insgesamt fünf Ausgaben der Vereinszeitung „Red Jackets“ erscheinen in den Jahren 1988 bis 1989. Informatives und Lustiges rund um den Verein wird in Form eines Zeitungsheftes kostenlos an die Mitglieder weitergegeben.

Die 90er Jahre

Am 12. Juli 1991 kann der Verein im Vorprogramm von „Marianne & Michael“ beim Musikantenfest in Bitburg neben den Stars der Volksmusik auf der Bühne stehen.

Alljährlich veranstaltet der neu gegründete Vereinsring Üttfeld eine Kappensitzung im Saal Schweyen, an der auch Aktive des Musikvereins auf der Bühne stehen.

1992 sind als besondere Auftritte das Sprudelfest in Gerolstein und das Weinfest in Veldenz zu nennen. An letzteres erinnert heute noch der „Hl. Schustermöschel“.

Vom 20. – 23. August 1993 feiert der Musikverein Üttfeld sein 35jähriges Jubiläum im Saal Schweyen u. a. mit den „Original Pfälzer Blasmusikanten“. Bereits vier Wochen später startet man zu einem Gegenbesuch in die Pfalz und gestaltet mit dem Patenverein einen großen Unterhaltungsabend in Neuburg. Im gleichen Jahr kommt es zu einem weiteren denkwürdigen Auftritt im belgischen Schlösschen Ann, wo der Veranstalter des so genannten „Bocksbeutelabends“ eine dezente Tischmusik erwartet und leicht irritiert, aber dennoch Haltung bewahrend über die jugendliche Truppe staunt, welche da mit jede Menge Instrumenten das Schloss stürmt.

Zum Jahreskonzert an Ostern 1994 werden einige der aktiven Musiker geehrt, darunter auch das Gründungsmitglied und langjähriger Dirigent Hans Hontheim, der aus dem aktiven Musikerleben ausscheidet, aber weiter tatkräftig im Vorstand mitarbeitet.

Im Mai 1994 übernimmt Manfred Hontheim für den Rest der Saison das Dirigentenamt, ehe Anfang 1995 mit Manfred Willmes ein Musiker aus den eigenen Reihen für diese Aufgabe gewonnen werden kann.

Seit 1995 veranstaltet der Musikverein regelmäßig Adventskonzerte in Binscheid und Lichtenborn. Außerdem gelingt es, die Vereinszeitung „Red Jackets“ wieder zu beleben, auch wenn es vorerst bei zwei Ausgaben bleibt. Beim Wandertag am 3.10. in und um Lautzerath herum startet man in verschiedenen Mannschaften um die gestellten Aufgaben zu lösen. Beim anschließenden Raclette-Essen im „Lautzerather Häuschen“ wird so manches „obstige Etwas“ verzehrt.

Der Vereinsausflug im darauf folgenden Jahr führt vom 13.-14.7. zum Wandern, Zelten, und Kajak Fahren über die Weweler-Mühle nach Ouren und an den Stausee nach Weiswampach. Lebhaft in Erinnerung geblieben sind die Tauchgänge diverser Mädel-Kajaks sowie die nächtlichen Schwimmversuche der männlichen Teilnehmer im Weiswampacher See. Während erstere zu keinen bleibenden Schäden geführt haben, werden wir wohl wegen zweiteren nur noch inkognito auf dem Zeltplatz geduldet.

Bei der Generalversammlung am 9. März 1997 kandidiert Josef Wagner nach 12 Jahren erfolgreicher Arbeit aus zeitlichen Gründen nicht mehr für das Amt des Vereinsvorsitzenden. Damit hat Josef aber noch lange nicht seinen aktiven Dienst eingestellt, sondern er bleibt weiter im Vorstand und als Posaunist erhalten. Sabine Strunk übernimmt die Vereinsführung.

Im Frühjahr desselben Jahres bereiten sich die Üttfelder Musikanten durch intensive Probenarbeit auf die erstmalige Teilnahme an Wertungsspielen vor. Anlässlich des Landesmusikfestes in Pirmasens präsentiert man sich dort den Wertungsrichtern und erzielt in der Mittelstufe das Prädikat „Ausgezeichnet“.

Vom 28.-29. August 1999 befindet sich der MV Üttfeld auf Vereinsausflug in Cochem. Man hat sich ein sportliches Programm ausgedacht, schließlich will man ausnutzen, einmal mehr als 500m ohne Steigung Radfahren zu können. Sonntags ist sogar noch eine Stadtralley angesetzt, die über alles Wissenswerte in Cochem informiert, so fern man einen Frühschoppen dafür sausen lässt.

Am 13. November 1999 stellt sich der MV Üttfeld ein zweites Mal der Jury bei Wertungsspielen. Dieses Mal ist man nach Jünkerath gefahren und präsentiert dort in der Aula der Graf-Salentin-Schule die beiden Titel „New York Overture“ und „Utopia“ aus der Kategorie „Oberstufe“. Die Preisrichter belohnen die Leistung mit dem Prädikat „sehr gut“.

Ein neues Jahrtausend fängt an

Das neue Jahrtausend beginnt gleich am 9. Januar mit einem besonderen Konzert in der Pfarrkirche in Bleialf, das gemeinsam mit dem Kirchenchor Bleialf gestaltet wird. Im Jahr 2000 wird der Musikverein Üttfeld in einem Vereinsportrait in der Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“ vorgestellt.

Gleich zu Beginn des Jahres 2001 startet der Verein vom 5. bis 7. Januar zum Ausflug nach Heimbachtal im Hunsrück. Hier lässt man es sich mit Kind und Kegel in der Schwimmhalle, in der Sauna und natürlich auch an der Theke gut gehen. Noch vor dem traditionellen Osterkonzert bestreitet man einen Konzertabend im belgischen Meyerode.

Am 18. und 19. August 2001 veranstaltet der MVÜ seinen alljährlichen Wandertag ehe dann im November zwei besondere Herausforderungen für den Verein anstehen. Das fahrende Saaltheater „Saalü“ gastiert am 10. und 25. November in Üttfeld und Lichtenborn und bietet gemeinsam mit den verschiedenen Laienkünstlern vor Ort ein abendfüllendes Programm.

Am 9. Mai 2002 fällt der Startschuss für eine weitere Erfolgsgeschichte des MV Üttfeld: In Binscheid auf dem Schulhof drehte sich alles um das Thema „Vatertag im Mannertal“

Sechs Wochen später heißt es Vereinsausflug XXL: zusammen mit einigen „Fans“ geht es vom 27.09. bis 06.10.2002 zum Oktoberfest nach Calella in Spanien.

Zum Ende des ereignisreichen Jahres 2002 stehen noch ein Konzert am 23.11. in Schönberg/ Belgien sowie natürlich die Adventskonzerte an. Das i-Tüpfelchen bildet ein gemeinsames Konzert mit den Kalimba-Singers in der Pfarrkirche in Auw am 28. Dezember.

Im Frühjahr 2003 gestalten die Musikvereine Ringhuscheid und Üttfeld gemeinsam mit dem Musikcorps Braunsrath jeweils ein Konzert in Waxweiler und in Braunsrath. Beim Kreismusikfest in Irrel am 7. September kann der MV Üttfeld das feierliche Hochamt mitgestalten.

Das 45jährige Jubiläum feiert der MV Üttfeld im Saal Schweyen.

Der Samstag des Jubiläumswochenendes gehört ausschließlich den beiden Patenvereinen, die es sich endlich einmal bei einer „Freundschaftsparty“ gut gehen lassen, ehe dann der Sonntag mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche Binscheid beginnt. Nach dem Frühschoppenkonzert der Neuburger bringen zahlreiche Vereine ein Geburtstagsständchen dar.

Am Osterkonzert 2004 erwartet die Zuhörerschar ein ganz besonderes Konzert, der Saal Schweyen ist nicht wieder zu erkennen. Ganz in Schwarz, Stühle in Sitzreihen, eine große Leinwand, sowie Filmplakate, Popcornverkauf und, und, und, … Die gesamte Präsentation ist auf das Motto „MV Üttfeld goes to Hollywood“ abgestimmt.

Das Adventskonzert 2004 wurde von Sylvia Nells und ihren eigenen Kompositionen in Eifeler Mundart mitgestaltet.

Zu Beginn des Jahres 2005 startet ein Versuch, unter dem Namen Revival-Band ehemalige Musiker nochmals an das Instrument zu locken und langfristig in den Verein einzugliedern. Auf diese Weise schaffen fünf Musiker den erneuten Einstieg in den Verein. Neben dieser Erfolgsmeldung gibt es auch schlechte Nachrichten: Der langjährige und erfolgreiche Dirigent Manfred Willmes legt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Dirigent in Üttfeld nieder, bleibt aber weiterhin als Posaunist aktiv im Verein. Während der Übergangszeit und der Suche nach einem neuen musikalischen Leiter übernimmt Rainer Serve als fachlich kompetenter Dirigent die Saisonarbeit.

Der Ausflug an den Bostalsee mit Zelten, Bootfahren und Sonnenbaden im Juli 2005 lenkt von der schwierigen Dirigentensuche ab und lässt die Teilnehmer zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Nach einem turbulenten Jahr kann man ab Herbst 2005 Rainer Peters als Dirigent gewinnen. Auch Rainer ist kein Unbekannter, schließlich hat er unter der Leitung von Ehrendirigent Hans Hontheim Mitte der 70er Jahre im Musikverein Üttfeld das Trompete spielen begonnnen. Heute ist er ein erfolgreicher Profimusiker. Er spielt in der Big Band der Bundeswehr sowie in verschiedenen Musicals. Mit den Adventskonzerten 2005 in Lichtenborn und in Auw präsentiert er sich als neuer Dirigent des Vereins und bringt auch gleich einige selbst arrangierte Titel im Programm unter. Manfred Willmes wird für seine langjährige Tätigkeit als Dirigent und vor allem für die damit verbundenen musikalischen Erfolge gedankt.

Bereits am Osterkonzert 2006 wird den Zuhörern klar, dass das Jahr noch einiges an Überraschungen mit sich bringen wird. Vor allem milestones2006 wirft lange Schatten voraus. Bisher war noch nie ein Konzert so weit im Vorfeld und so detailliert vorbereitet worden, wie diese beiden Veranstaltungen zum Jahresende 2006. Neben den ausgefallenen Aktionen des rührigen Organisationsteams machen erst die Kontakte und das Know-how des Dirigenten dieses Erlebnis für den Musikverein Üttfeld möglich.

Seit April 2007 wird der Musikverein musikalisch von René Heinen geleitet. Auch er hat bereits in früheren Jahren aktiv in Üttfeld als Jugenddirigent und Musiker gewirkt.

Bei der Generalversammlung am 21.04.2007 stand ein Generationswechsel an. Nach 10 Jahren erfolgreicher und intensiver Tätigkeit als Vorsitzende stand Sabine Strunk aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Sie bleibt aber weiter als Musiker aktiv in den Reihen des Vereins erhalten. Anlässlich der anstehenden Neuwahlen des Vorstandes wurde auch die Satzung des Musikvereins geändert, da der Vorstand neu gegliedert und unter anderen auch das Amt des Jugendleiters mit Stimmrecht im Vorstand verankert wurde.

Christina Schmitz steht nun an der Spitze der neuen Führungstruppe. Der Vorstand stellt sich nun wie folgt vor:

1. Vorsitzende Christina Schmitz

2. Vorsitzende Kerstin Hontheim

Kassiererin Birgit Hontheim

Schriftführerin Jessica Spartz

Vertreter musikalische Belange Marco Francois

Vertreter soziale Belange Martin Michels

Archivar Harald Seeliger

Jugendleiterin Jutta Zils

Das Jubiläumsjahr 2008 begann mit dem traditionellen Osterkonzert am 23. März, wo der langjährige Vorsitzende Josef Wagner für 40 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit mit der Ehrennadel und Urkunde des Landesmusikverbandes ausgezeichnet wurde.

Vom 12. bis zum 14. September 2008 wurde das große Jubiläum dann gebührend gefeiert. Ein ganzes Wochenende wurde mit jungen und alten Musikfreunden im Festzelt am Bahnhof gerockt, getanzt und geplauscht. Von Freitag bis Sonntag fanden zahlreiche Besucher den Weg nach Üttfeld, um entweder freitags mit "Peilomat", "MBWTEYP" oder den Lokalmatadoren "Shouling for Joey" zu rocken oder am Samstag in den 70ern und 80er zu schwelgen ("ABBA A Live" und vor allem David James alias Joe Cocker schafften es voll und ganz das Publikum in ihren Bann zu ziehen). Am Sonntag war das Zelt bei schönstem Sonnenschein prall gefüllt zum Festgottesdienst. Die geladenen Musikvereine fanden viel Zuspruch bei den Gästen, so dass das Wochenende gemütlich mit vielen alten und neuen Freunden des Vereins ausgeklungen ist.

Nach dem turbulenten Jubiläumsjahr 2008 folgten im März 2009 schon wieder Vorstandswahlen, wobei der Vorstand größtenteils bestehen blieb. Lediglich Marco Francois legte sein Amt nieder, woraufhin sich Stefanie Meyers wählen ließ, die nun als die jüngste im Bunde für frischen Wind sorgt.